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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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fall; aber dein Vater hätte sich deutlicher ausdrücken sollen.Ich habe jenem Carmeliter schon den Inhalt der Verträgemitgetheilt und mit ihm verabredet, daß er sie abfaßt. Erhat mich so eben verlassen, um sich in den Chor zu begeben.Unmöglich kann ich das Vertrauen zurücknehmen, das ich ihmunglücklicherweise geschenkt; aber leicht werde ich von dem Va-ter Guardian erlangen, daß er Len Mönch daran hindert, dasKloster zu verlassen bis uns nichts mehr an seiner Verschwie-genheit zu liegen brauchte. Dieses ist Las beste Mittel, unsderselben zu versichern und wir werden dafür sorgen, daß erdurch eine Belohnung für die Unannehmlichkeiten entschädigtwird, die ihm seine Haft verursachen könnten. Unterdessenruhe aus, guter Arthur, und mache deinen Mantelkragen auf.Armer junger Mensch, du bist fast erschöpft durch deineEile."

Arthur gehorchte und ließ sich auf einen Sitz im Sprach-zimmer nieder, denn die Schnelligkeit, die er gebraucht, machteeS ihm fast unmöglich, zu stehen.

Wenn ich nur," sagte er,den falschen Mönch sehenkönnte, so würde ich wohl Mittel finden, ihn zum Schwei-gen zu bringen."

ES ist besser, du überlässcst es mir," sagte die Königin;mit einem Wort, ich verbiete dir, dich mit ihm zu befassen;die Haube kann besser mit der Mönchskappe umgehen als derHelm. Sprich nicht mehr von ihm. Es freut mich, daß dudie heilige Reliquie um den Hals trägst, die ich dir geschenkt; aber was für einen maurischen Talisman hast du denndaneben? Ach, ich brauche nicht zu fragen. Du wirst fast soroth, als du vor einer Viertelstunde warst, als du hereinkamst;gesteh', eS ist ein Liebespfand. Ach, armes Kind; hast du nicht