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Das erste, was an diese sonderbare Vorsichtsmaßregelwieder erinnerte, war der Anblick einer Schüssel mit glühen-den Kohlen in der Küche des Wirthshauses am Fnß desBerges, wo er Thiebold und seine Pferds antraf. Cs wardas erste Feuer, das ihm zu Gesicht kam, seit er seines Va-ters Brief erhalten und es mahnte ihn ziemlich natürlich andas, was ihm der Graf empfohlen. Wie groß war seineUeberraschung, als er das Papier, wie um cs zu trocknen, amFeuer erwärmt hatte und nun gewahr wurde, daß ein Wortan einer wichtigen Stelle des Schreibens sichtbar wurde unddie Schlußworte nun lauteten, — „Auf den Ueberbringerkannst Du dich nicht verlassen." Fast überwältigt von Schaamund Aerger konnte Arthur kein anderes Mittel, die Sache gutzu macken, heraussinden, als daß er augenblicklich in das Klosterzurückkehrte, um der Königin seine Entdeckung mitzutheilen.Er hoffte noch zeitig genug zu kommen, um jede Gefahr zuverhindern, der sie sich durch die Verrätherei des Carmelitersaussehte.
Aergsrlich über sich selbst und bestrebt, seinen Fehler gutzu machen, nahm er alle seine Kraft zusammen, um den Bergabermals zu erklettern. Wahrscheinlich war er nie zuvor inso kurzer Zeit erstiegen worden, als von dem jungen Erbenvon Vere; denn nach einem Gang von vierzig Minuten stander außer Athen, und keuchend vor der Königin Margarethe,die über seine Rückkehr und über seine Erschöpfung gleich sehrerstaunt war.
„Traut dem Carmeliter nicht!" rief er — „Ihr seid ver-rathen, edle Königin und zwar durch meine Nachläßigkeit.Hier ist mein Dolch — laßt mir ihn in die Brnst stoßen!"
Margarethe verlangte und erhielt eine nähere ErklärungAls sie gemacht war, sagte sie, „das ist ein unglücklicher Zu.