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große Überlegenheit der Streitkräfte möglich schien. Erhatte keine Zeit, weitere Fragen zu stellen, denn die Köni-gin trat in diesem Augenblick in's Zimmer und der Car-meliter zog sich mit einer tiefen Verbeugung zurück, als erihren Stand erfuhr.
Oie Bläffe ihres Gesichts verrieth noch die Anstrengungendes vergangenen Tages; aber ihre Stimme war fest, ihrAuge klar und ihre Haltung sicher, als sie Arthur'» einenhuldvollen Morgengruß bot- „Ich sehe dich wieder," sagtesie, „nicht wie ich dich verließ, sondern mein Entschluß istjetzt gefaßt. Ich bin überzeugt, daß Rene mit einer Gewaltvom Throne der Provence gestoßen werden wird, die ihmvielleicht das Leben kostet, wenn er demselben nickt freiwilligund durch eine» Schritt entsagt, wie der, den wir ihm Vor-schlägen. Wir wolle» uns also, so schnell als möglich, andie Arbeit machen. Das Schlimmste ist, daß ich das Klosternicht verlassen kann, ohne dis gehörigen Büßungen für denBesuch beim Garagoule abgethan zu haben. Wenn ich michihnen nicht unterzöge, so wäre ich keine Christin mehr. Wenndu nach Air znrückkommst, so frage nach meinem Schreiber;diese Zeilen werden dir bei ihm Vertrauen zuwege bringen.Ick habe schon, ehe mir diese Hvffnungsthüre aufging, ver-sucht, mir eine genaue Einsicht von der eigentlichen Lage desKönigs Renö zu verschaffen und alle dazu nöthigen Belegegesammelt. Sag' ihm, er solle mir gehörig versiegelt undauf sicherem Wege das silberbeschlagene Kästchen schicken. DieStunden, in welchen man alte Verirrungen abbüßt, lassensich dazu verwenden, um neuen zuvor zu kommen. Aus demInhalt des Kästchens werde ich ersehen, ob ich in dieser wich-tigen Angelegenheit den Vortheil meines Vaters meinen halbzertrümmerten Hoffnungen aufopfern darf. Aber darüber hege