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was sie in Händen hat; er wird aber kaum im Standesein, den Preis dafür zu zahlen, bis seine gegenwärtigedringende Geschäfte abgemacht sind. Ich hoffe, eswerde dies zeitig genug geschehen, daß wir unser Geldin die vortheilhafle Unternehmung stecken können, vonwelcher ich unserer Freundin gesprochen. Ich habeeinen Mönch, der in die Provence reist, beauftragt,diesen Brief dir zu überliefern und hoffe, er werdesicher in deine Hände gelangen. Auf den Ueberbringerkannst du dich verlassen.
Dein dich liebender VaterJohann Philipson."
Arthur verstand sehr gut den letzten Theil der Zuschriftund war erfreut, sie in einem so entscheidenden Augenblickempfangen zu haben. Cr fragte den Carmeliter nach derStärke des burgundischen Heeres, und der Mönch gab sie zusechszigtausend Mann an. Die Eidgenossen, sagte er, hättenzwar alle möglichen Anstrengungen gemacht, seien aber nichtim Stande gewesen, auch nur den dritten Theil davon zu-sammen zu bringen. Der junge Ferrand von Vaudemont seibei ihrer Armee und habe, wie man glaube, von Frankreichinsgeheim Unterstützung erhalten; aber er besitze wenig Er-fahrung im Kriege und führe nur wenig Mannschaft bei sich,und so trage der Titel eines Generals, Len er führe, nurwenig zu Verstärkung der Eidgenossen bei. Ueberhaupt, sagteer, schiene jede Wahrscheinlichkeit zu Gunsten Karls zu sein.Arthur fand in einem Siege des Herzogs die einzige Mög-lichkeit, welche einen günstigen Erfolg für das Unternehmenseines Vaters herbeiführen könnte und war nicht wenig er-freut, ihn in so weit gesichert zu finden, als dies durch eine