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das Unglück hatten die Farbe der Haare zum Theil geändert.An dem Reis steckte eine schwarze Feder mit einer rvthenRose, der letzten des Jahres, welche der gute Vater, der denGarten besorgte, ihr am Morgen als das Wahrzeichen ihresHauses, überreicht hatte. Sorge, Anstrengung und Kummerschienen auf ihrer Stirne und ihren Zügen den Sitz aufge-schlagen zu haben. Einem andern Boten würde sie allerWahrscheinlichkeit nach einen scharfen Verweis gegeben haben,wenn er nicht mehr Eifer gezeigt hätte, sie bei ibrem Ein-tritt zu empfangen; aber Arthur's Alter und Aeußeres ent-sprachen dem ihres geliebten und verlorenen Sohnes. Er wardas Kind einer Dame, welcher Margarethe mit fast schwe-sterlicher Neigung zugethan gewesen war und die Anwesen-heit Arthur's erregte in der entthronten Königin dieselbenGefühle mütterlicher Zärtlichkeit, welche in ihr beim erstenZusammentreffen im Straßburger Münster erwacht waren.Sie hob ihn auf, als er sich ihr zu Füßen warf, sie sprachmit ihm außerordentlich gütig und ermuthigte ihn, sich weit-läufig über die Einzelnheiten der Botschaft seines Vatersauszulaffen. Sie forderte ihn auf, ihr auch andere Neuigkei-ten mitzutheilen, mit denen ec während seines kurzen Aufent-haltes in Dijon bekannt geworden wäre.
Sie fragte, auf welcher Straße Karl seine Armee in Be-wegung gesetzt habe.
„Sv viel ich von seinem Geschützmeister erfahren," sagteArthur, „gegen den Neufchateler See hin, von wo aus erden ersten Angriff auf die Schweizer zu machen beabsichtigt."
„Der eigensinnige Narr!" rief Königin Margaretbe, —„er gleicht einem armen Mondsüchtigen, der auf den Gipfeldes Berges hinaufläuft, um dem Regen auf halbem Wege ent-gegen zu gehen. — Gibt mir dein Vater," fuhr Margarethe