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18 (1851) Anna von Geierstein
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fort,also den Rath, die letzte» Ueberreste der ausqedehntenLändereien, die einst das Gebiet unseres königlichen Hausesausgemacht, aufzugeben und, was uns noch von unserem vä-terlichen Erbe übrig geblieben ist,' für ein paar tausend Kro-nen und den ärmlichen Beistand einiger hnndert °Lanzen anunseren stolzen und selbstsüchtigen Vetter von Burgund zuüberlassen, der seine Ansprüche auf Alles ausdehnt, was wirhaben, und dagegen so wenig Hilfe leistet oder blos ver-spricht?"

Ich würde mich der Aufträge meines Vaters schlechtentledigt haben," sagte Arthur,wenn ich Eure Hoheit aufden Glauben gebracht hätte, er empfehle ein so großes Opfer.Des Herzogs gierige Ländersucht geht ihm nahe, er glaubt in-dessen, die Provence müsse bei König Renv s Tode oder-nochfrüher, entweder dem Herzog Karl oder Ludwig von Frank-reich zufallen, welchen Widerstand auch Eure Hoheit einersolchen Verfügung entgegensetzen möge; und es kann sein,Laß mein Vater, als Ritter und Soldat, viel darvn erwartet,wenn er Mittel erhält, um einen nenen Versuch auf Britta-nien zu machen. Aber die Entscheidung muß er Eurer Ho-heit überlassen."

Junger Mann," sagte die Königin,die Erwägung einerso dunkeln Frage nimmt mir fast den Verstand."

Bei diesen Worten sank ste, als bedürfte ste der Ruhe,auf einen Steinsttz nieder, der gerade am Rande des Balkonsangebracht war. Sie achtete nicht auf den Sturm, der sichjetzt in furchtbaren Windstößen zu erheben begann. Der Zugderselben wurde gehemmt und verändert durch die Felsen, umwelche ste herheulten, und es sah wahrhaftig aus, als ob Bo-reas und Eurus und Caurus die Winde aus alle» Himmels-gegenden losließen und bei dem Kloster Unserer lieben Frau