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„Wie lange mag es sein," sagte Arthur, „daß solchesgeschehen ist?"
„Es ist erst drei Tage, seit die Königin Margarethe Airin der Weise verließ, die ich Euch beschrieben. — Aber wirsind so weit ans den Berg herauf gekommen, als man gewöhn-lich reitet. Seht, dort erhebt sich das Kloster zwischen zweihohen Felsen, welche die Spitze des Berges Sainkt Viktoirebilden. Es ist nicht mehr ebener Boden vorhanden, als der,welchen die Kluft darbietet, in welche das Kloster der heiligenMaria von Siege wie in eine Nische versteckt ist. Der Zu-gang dazu wird durch die gefährlichsten Abgründe vertheidigt.Um den Berg zu ersteigen, müßt Ihr diesen schmalen Pfadeinschlagen, welcher sich durch die Felsen hindurch windet undzuletzt zu dem Gipfel des Berges und dem Thore des Klostersführt."
„Und was wird aus Euch und Euren Pferden?"' fragteArthur.
„Wir bleiben," antwortete Thiebold, „in dem Spital,das die guten Väter zur Bequemlichkeit der Pilger am Fußdes Berges unterhalten, denn ich versichere Euch, das Heilig-thum wird von Vielen besucht, die ans der Ferne Herkommenund Leute und Pferde mitbringen. — Sorgt nicht für mich'— ich werde noch vor Euch unter Dach und Fach sein; aberda zeigen sich dort im Westen einige drohende Wolken, undEuer Ehren könnten von ihnen Ungelegenheiten bekommen,wenn Ihr nicht bei Zeiten daS Kloster erreicht. Zch gebeEuch eine Stunde Zeit, den Weg zurückzulegen und will Euchfür so flink erklären, als einen Gemsenjäger, wenn Ihr inner-halb dieser Zeit hinaufkommt."
Arthur sah sich um und entdeckte wirklich, daß sich amentfernten Abendhimmel Wolken zusammen gezogen hatten,