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versichert haben, einen Tobten wieder zum Leben bringen undeinen Lebendigen vor Lachen hätten sterben machen können.Unter andern Dingen, die seiner Rolle zukamen, hatte ereinen Stock in der Hand, der einer Narrenkolbe ähnlichsah."-
„Der passendste Scepter sür einen solchen Fürsten," sagteArthur.
„Auf der Sitze desselben," fuhr Thiebold fort, „war einModell des jüdischen Tempels, hübsch vergoldet und künstlichin Pappendeckel ausgeschnitten. Er trug den Stock mit vielerAnmuth und entzückte jeden Zuschauer durch seine Heiterkeitund Beweglichkeit, die Königin ausgenommen, je mehr erhüpfte und sprang, desto zorniger wurde sie. Als er sich ihrnäherte, um sie zu dem Zuge zu führen, schien sie in eineArt von Raserei zu gerathen; sie riß ihm den Stock aus derHand, durchbrach die Menge, die eben so sehr erschrack, alswenn eine Tigerin» aus dem Karren ihres Führers entsprun-.wäre, und stürzte in den Hof des königlichen Schlosses. Ehedie Ordnung in der Darstellung des geistlichen Lustspiels, dieihre Heftigkeit unterbrochen, wieder hergestellt werden konnte,kam die Königin abermals heraus; sie saß auf einem Pferdeund zwei oder drei englische Edelleute aus ihrem Gefolge be-gleiteten sie ebenfalls zu Roß. Sie erzwang sich einen Wegdurch die Menge, ohne sich darum zu bekümmern, ob sie selbstverletzt würde oder Andre verletzte, ritt wie ein Hagelwetterdurch die Straßen und zog nicht eher den Zügel an, bis siean der Selle des Berges Sainkte-Viktoire anlangte, wo derWeg für Pferde nicht mehr zugänglich ist. Hierauf wurde siein das Kloster aufgsnommen und ist seither dort geblieben.Ci» Bußgelübde ist der Borwand, unter dem man den Streitzwischen ihr und ihrem Vater verbirgt."