und daß sie das Wetter zu ändern drohten, das bisher glän-zend hell und so ruhig gewesen war, daß man ein Blatt hättefallen hören können. Er wandte sich also dem steilen Felsen-pfade zu, der den Berg hinanführte, indem er bald fast senk-rechte Felsen gerade hinaufkletterte, balb ihre Spitzen dadurchgewann, daß er sie umging. Der Weg wand sich durch Dik-kichte von wildem Buchs und anderes eben so niedrige Ge-sträuch, welches Len Bergziegen einiges Futter gewährte, aberkeine geringe Belästigung war für den Reisenden, der sichdurch dasselbe hindurchdrängen mußte. Derartige Hemmnissewaren so häufig, daß die Stunde, welche Thiebvld eingeräumt,völlig abgclaufe» war, ehe er auf dem Gipfel des BergeSSainkte Vikloire und vor dem merkwürdigen Kloster gleichenNamens stand.
Wir haben schon gesagt, Laß der Kamm des BergeS blosaus einem einzigen nackten und massiven Felsen bestand und durcheine Kluft oder Oeffnung in zwei Spitzen getheilt wurde,zwischen welchen Las Klostergebäude allen freien Raum be-deckte. Die Vorderseite des letzteren war von der frühesten,düstern Bauart der alten Gothen oder Sachsen, wie man siegenannt Hab Insofern stand sie im Einklang mit dem wil-den Aeußern der nackten Felsen, von denen der Bau einenTheil auszumachen schien, und die es vollständig umgaben bisauf einen kleinen offenen Platz mit mehr ebenem Boden.Auf diesen hatten die guten Väter mit vieler Mühe Erdevon verschiedenen Stellen zusammengctragen, wo sie solche ingeringer Menge antrafen und auf Liese Art war es ihnengelungen, dem Kloster die Bequemlichkeit eines Gartens zuverschaffen.
Eine Glocke brachte einen Laienbruder herbei, der denPförtner dieses seltsam gelegenen Klosters machte. Arthur