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18 (1851) Anna von Geierstein
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sind, wie der Psalmist sagt. Aber ich denke, Ihr werdetPferde brauchen für Euch und Euer Gefolge, um nach demBerge Sainte Victoire zu kommen, welcher drei Stunden vonAir entfernt ist."

Arthur erwiederte, daß er einen Führer und Pferde beisich hätte, und bat um Erlaubniß, sich verabschieden zu dürfen-Der würdige Hofmarschall, dessen hübschen, runden Baucheine goldene Kette zierte, begleitete ihn an das Thor. SeinSchritt war durch einen leichten Gichtanfall etwas unsichergeworden; er versicherte aber Arthur, es würde vergehen,ehe er noch drei Tage die heißen Quellen gebraucht hätte.Thiebold erschien vor dem Thore, aber nicht mit den müdenPferden, von denen sie vor einer Stunde abgesessen waren,sondern mit frischen Rossen aus des Königs Stall.

Sie gehören Euer, sobald Ihr den Fuß in den Steig-bügel gesetzt;" sagte der Hofmarschall;der gute König Ren«nimmt kein Pferd zurück, welches er einem Gast geliehen;und darin liegt vielleicht ein Grund davon, daß Seine Gnadenund wir von seinem Haushalt oft zu Fuß gehen müssen."

Hier wechselte der Haushofmeister seine Grüße mit Ar-thur und dieser ritt davon, um den Ort aufzusuchen, wohinsich die Königin Margarethe für den Augenblick zurückgezogenhatte. Er fragte seinen Wegweiser, in welcher Richtung dasberühmte Kloster Sainte Viktoire liege, und Thiebold wiesmit triumphirender Miene auf einen dreitausend und mehrFuß hohen Berg, der in einer Entfernung von drei oder vierStunden von der Stadt in die Höhe stieg und den seinkühner und selsigter Gipfel zu dem am meisten in die Augenfallenden Gegenstand der Landschaft machte. Thiebold sprachvon ihm mit ungewöhnlicher Freude und mit vielem Feuer,so daß Arthur merkte, sein treuer Knappe habe nicht ver-