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Früchten, Käse und Brod, zu dem man den Reisenden be-reitwillig einliid, der Täuschung neuen Reiz und schien inErnst die Provence als das französische Arkadien zu erweisen.
Die größte Sonderbarkeit war es aber in den AugenArthur's, daß er in diesem friedlichen Lande gar keine be-waffnete Männer oder Soldaten bemerkte. I» England gingNiemand aus ohne seine» langen Bogen, sein Schwert undseinen Schild. In Frankreich trug der Knecht die Rüstungselbst dann, wenn er hinter dem Pflug herschrilt. In Deutsch-land war keine halbe Stunde Weg zu finden, wo das Augenicht Staubwolken begegnete, durch welche hindurch man hieund da wallende Federn und blitzende Waffen erblickte. Selbstin der Schweiz machte sich der Bauer, wenn er eine Reisevon nur einer halben oder ganze» Stunde abzuthun hatte,gewiß nicht ohne seine Hellebarde und das zweihändige Schwertauf den Weg. Aber in der Provence schien Alles ruhig undfriedlich, wie wenn die Musik des Landes alle grimmigenLeidenschaften in Schlaf gelullt hätte. Dann und wann kamein Neitersmann an ihnen vorüber, den die am Sattelbogenbefestigte oder von einem Diener getragene Harfe als Trou-badour kenntlich machte. Denn auf diesen Titel machtenMänner aus allen Ständen Anspruch, und dann bildete einkurzes Schwert, das am linken Schenkel herunterhing undmehr zur Schau als für den Gebrauch getragen wurde, einennothwendigen und unerläßlichen Theil der Ausrüstung.
„Der Friede," sagte Arthur mit einem Blick um sichher, „ist ein unschätzbarer Juwel; aber er geht bald verlorenfür die, welche nicht mit Herz und Hand zu seiner Verthei-digung bereit sind."
Der Anblick der alten und merkwürdigen Stadt Air, woKönig Rene seinen Hof hielt, verdrängte sehr allgemeine