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18 (1851) Anna von Geierstein
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fordert hat. Mittlerweile werde ich Sorge tragen, daß Black-burn und seine Vettern, die Bogenschützen von Flandern ausnickt mit Fahrzeugen unterstützt werden. Ruhig, Mann,fürchte nichts du wirst lange vor ihnen in England sein.Nochmals, verlasse dich auf meinen Beistand, immer, wie dudu weißt und sich versteht, wenn die Abtretung der Provencezu Stande gebracht ist. Die Diamanten unserer Base Mar-garathe müssen wir einige Zeit behalten; und vielleicht könnensie nebst einigen von den unsrigen als Pfand gelten, wennwir die gottselige Absicht ausführen und die gefangenen En-gel unserer flämischen Wucherer in Freiheit setzen, die nichteinmal ihrem Fürsten ohne gute gangbare Sicherheit etwasleihen wollen. Zu solchen Auskunftsmitteln zwingt uns fürden Augenblick der Geiz und Ungehorsam unserer Stände.

Ach, gnädiger Herr," sagte der niedergeschlagene Edel-mann,ich wäre undankbar, wenn ich an der AufrichtigkeitEurer guten Absichten zweifeln wollte. Aber wer kan» dieEreignisse des Kriegs vorhersehen, besonders wenn die Zeitzu augenblicklicher Entscheidung drängt. Es gefällt Euch, mirEuer Zutrauen zu schenken, Hoheit; dehnet es noch etwas wei-ter aus- Ich will mein Pferd nehmen und den, Laudammannnachreiten, wenn er schon fort ist. Ich zweifle kaum, ichwerde eine solche Uebereinkunft mit ihm treffen können, daßIhr an Eurer ganzen südöstlichen Gränze sicher seid. Dannkönnt Zhr in.Lothringen und der Provence ruhig Euren Wil-len durchführen.

Sprich mir nicht davon," erwiederte der Herzog heftig;du vergißt dich und mich, wenn du glaubst, ein Fürst, dersein Wort gegen sein Volk verpfändet, könne es zurückneh-men, wie ein Kaufmann, der um seine elenden Maaren scha-chert. Geht, wir werden Euch beistehen, aber wir selbst wol-