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Black — ich meine, mein Bruder Eduard — trafen. Wohielten sie ihre Zusammenkunft?"
„Auf einer Brücke über die Seins, bei Picquigny."
„Ich wollte du wärest dabei gewesen," sagte der Herzogmit einem Blick auf Orford, „mit einer guten Streitaxt inder Hand, um einen hübschen Streich für England und einenandern für Burgund zu führen. Mein Großvater wurdegerade bei einer solchen Zusammenkunft auf der Brücke vonMonlereau an der Donne, verrätherischerweise erschlagen."
„Um einem ähnlichen Fälle vorzubeugen," sagte derKanzler, „wurde ein starkes Schutzgatter auf der Mitte derBrücke angebracht, wie man es an den Käfigen sieht, in wel-chen man die wilden Thiere einsperrt. ES blieb ihnen nichteinmal die Möglichkeit, sich die Hand zu geben."
„Ha, ha! bei Sankt Georg, das riecht ganz nach Lud-wig's Mißtrauen und Vorsicht; denn der Engländer, um Jedenin seinem Werty zu lassen, kennt die Furcht eben so wenigals die Politik. Aber über was sind sie übereingekommen?Wo wird das englische Heer Winterquartiere beziehen? WelcheStädte, Festungen und Schlösser werden ihm als Pfand oderfür immer überlassen?"
„Keine, mein Lehensherr," versetzte der Kanzler. „Dieenglische Armee kehrt nach Hause zurück, so schnell als Fahr-zeuge zur Fortschaffung derselben beigebracht werden können,und Ludwig wird ihnen jedes Segel, jedes Ruder in seinemGebiet leihen, damit sie augenblicklich Frankreich räumen."
„Und durch welche Zugeständnisse hat Ludwig einen fürseine Angelegenheiten so nvthwendigen Frieden erkauft?"
„Durch schöne Worte," antwortete der Kanzler; „durchfreigebige Geschenke und etwa fünfhundert Fässer Wein."