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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
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arm, aber wegen seiner Mannszucht und seines Muthes all-gemein gefürchtet wäre.

Da dies Alles unter den Augen eines so gefährlichenNebenbuhlers geschehen muß, als Ludwig von Frankreich ist,"fuhr er fort,so steht fest, daß er Eure Feinde unter derHand unterstützen wird, wenn er sich nicht offen mit ihnenvereinigt." Aber in diesem Punkt blieb des Herzogs Ent-schluß unerschütterlich.Man soll nimmer von mir sagen,"rief er,daß ich Drohungen ausgestoßen und nicht gewagt,sie zu verwirklichen. Die Bauern haben mir den Krieg er-klärt, und sollen erfahren, wessen Zorn sie unbedachterweisegereizt. Ich gebe aber darum deinen Plan nicht auf, meinguter Oxford. Wenn du mir die Abtretung der Provencezuwege bringen und den alten Rene dazu bewegen kannst,die Sache seines Enkels, Ferrand von Vaudemont in Lothrin-gen aufzugeben, so wird es schon der Mühe wertl, sein, daßich dir gehörigen Beistand leiste gegen meinen Bruder Black-burn. Der wird bann seine Besitzungen in England verlieren,während er Gesundheiten aus Flaschen trinkt. Werde nichtungeduldig, wenu ich meine Truppen nicht im Augenblick überden Ocean schicken kann. Der Marsch auf Neufchatel, denich vorhabe, weil dieses, denk' ich, der nächste Ort ist, wo ichdie Bauern finden werde, ist nichts als ein Morgenausflug.Ich hoffe, du gehst mit uns, alter Gesell. Ich möchte gernesehen, ob du in jenen Gebirgen vergessen hast, wie man einRoß besteigt und eine Lanze einlegt."

Ich werde Euer Gnaden folgen," sagte der Graf,dasist meine Pflicht, denn meine Bewegungen müssen von EuremWillen abhängen. Aber ich werde keine Waffen tragen, be-sonders nicht gegen dieses Schweizervolk, bei dem ich Gast-

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