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Mit diesen Worten wandte er dem betroffenen Beamtenohne Weiteres den Rücken, stieg zu Pferd und ritt in leb-haftem Gespräch mit dem Grafen Campobasso zurück in seinLager.
„Ich würde Euch ein Mittagessen anbieten, mein gnä-diger Herr von Oxford," sagte Cvlvin zu dem Engländer, alser vor seinem Zelte abstieg, „aber ich sehe voraus, daß Ihrvor den Herzog gefordert werdet, ehe Ihr einen Bissen ge-nießen könnet, denn es ist Karls Art, wenn er einen ver-kehrten Weg eingeschlagen, daß er sich mit seinen Freundenund Räthen so lange herumstreitet, bis er ihnen bewiesen, ersei auf dem rechten Weg, und wahrhaftig, den geschmeidigenItaliener bekehrt er immer zu seiner Meinung."
Colvin's Prophezeihung wurde alsbald verwirklicht; dennfast unmittelbar darauf forderte ein Page den englischen Kauf-mann Philipson auf, sich zum Herzog zu begeben.
Ohne einen Augenblick zu warten, sprudelte Karl eineunzusammenhängende Fluth von Borwürfen gegen die Ständeseines Herzogthums heraus, weil sie ihm in einer so unbe-deutenden Sache ihre Unterstützung verweigert hätten. Dannerging er sich in Erklärungen darüber, wie er sich in dieNvthwendigkeit verseht sehe, die Verwegenheit der Schweizerzu züchtigen. „Auch du, Oxford," schloß er, „bist ungeduldigund närrisch genug, um zu wünschen, ich möchte mich in einenentfernten Krieg mit England einlassen und Truppen über'sMeer führen, wenn ich solche unverschämte Meuterer an mei-nen eigenen Gränzen zu bestrafen habe?"
Als er endlich schwieg, setzte ihm der Graf mit ehrerbie-tigem Ernst die Gefahr auseinander, die damit verbunden zusein schien, wenn er sich mit einem Volk einließe, das zwar