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uns an unseren Granzen finden, aber die bloßen Schwerterund ,'l,r Griff, nicht die Spitze wird in unserer Hand sein.Karl von Burgund, Flandern und Lothringen, Herzog vonsieben Herzogthiiniern, Graf von siebzehen Grafschaften, ichsage Euch auf und erkläre Euch den Krieg ini Namen derverbündeten Kantone und Anderer, die sich mit ihnen ver-binden werden. Hier ist der Absagebrief."
Der Herold nahm von Arnold Biedermann die verhäng-nißvolle Erklärung.
„Le>'t sie nicht, Herold des goldenen Vließes!" rief derHochmüthige Herzog. „Laßt sie den Nachrichter am Schweifseines Pferdes durch die Straßen schleppen und an den Gal-gen nageln, um zu zeigen, wie hoch wir den elenden Wischanschlagen und die welche ihn gesandt. — Fort, Ihr Herren."sagte er zu den Schweizern, „packt Such in Eure Wildnisse,so schnell Euch Eure Füße dahin tragen wollen. Wenn wireinander das nächstemal treffen, sollt Ihr besser erfahren, wenIhr beleidigt habt. — Führt unser Pferd vor — die Ver-sammlung ist aufgehoben."
Der Maire von Dijon näherte sich, während Alles inBewegung war, um de» Saal zu verlassen, abermals demHerzog und drückte ängstlich die Hoffnung aus, Seine Hoheitwerde geruhen, an einem Festmahle Theil zu nehmen, welchesder Gemeinderath in der Erwartung bereitet hätte, er würdeihnen diese Ehre erweisen.
„Nein, bei Sankt Georg von Burgund, Herr Maire,"antwortete Karl mit einem der stechenden Blicke, durch welcheer Unwillen und Verachtung auszudrücken gewohnt war, —„das Frühstück, das Ihr unS aufgetragen, hat uns nicht sogut geschmeckt, daß wir es für passend hielten, unserer gutenStadt Dijon die Sorge für unser Mittagessen anzuvertrauen."
Anna v. Geierstein »i. 8