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18 (1851) Anna von Geierstein
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denen wir nicht über unsere Waffengefährten zu errothe»brauchten."

Still, Campobasso," sagte der Herzog,und seid ver-sichert, Ihr bienet einem Fürsten, der Euren Werth zu genaukennt, um ihn für die unerprvbken und unzuverlässigen Dünste,von Leuten auszutauscken, welche wir blos als boshafte undlästige Nachbarn kennen gelernt haben."

Hierauf wandte er sich zu Arnold Biedermann und redetein kaltem und ernstem Tone also zu ihm:Herr Landam-mann, wir haben Euch ruhig angehört; wir haben auf Euchgehorcht, obgleich Ihr mit Händen vor uns tretet, welche nochgefärbt sind von dem Blute unseres Dieners, Arcbibald vonHagenbach. Denn angenommen auch, er sei durch eine elendeVerbindung ermordet worden, die bei Sankt Georg! nie,so lange wir leben und regieren, ihr giftiges Haupt auf dieserSeite des Rheins erheben soll, so ist doch unläugbar undwird von Euch nicht in Abrede gestellt, Laß Ihr Zeuge» die-ses Verbrechens gewesen seid, daß Ihr mit den Waffen inder Hand demselben beigewohnt und die meuchle, ische Tliatdurch Eure Anwesenheit crmulhigt habt. Geht beim in EureBerge und danket Golt, daß Ihr lebendig zurückkehren kön-net. Saget denen, welche Euch geschickt, daß ich bald an EurenGränzen sein werde. Eine Gesandtschaft Eurer angesehenstenPersonen, die einen Strick um den Hals, eine Fackel in derlinken Hand und mit der rechten das Schwert an der Spitzehallend, vor uns erscheint, kann erfahren, auf welche Bedin-gungen hin wir Euch Friede» gewahren."

Dann fahre hin, Frieden, und willkommen sei derKrieg," erwiederte der Landammann.Mögen seine Plagenund Flüche auf die Häupter derer zurückfallen, die Blut undStreit einer friedlichen Verbindung verziehen. Ihr werdet