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licren waget, wenn Ihr, so mächtig Ihr auch seid, Euch ineinen Krieg mit entschlossenen und verzweifelten Leuten ein-lasset. Erlaubet mir nun, Euch zu sagen, was wir zu thunbereit sind, um einen aufrichtigen und dauernden Frieden mitunserem mächtigen Nachbar von Burgund zu Stande zu brin-gen. Euer Gnaden ist im Begriff, Lothringen wegzunehmen,und es scheint wahrscheinlich, daß sich Eure Gewalt untereinem so thätigcn und unternehmenden Fürsten bis an dieUfer des mittelländischen Meeres ausdehuen wird — seidunser edler Freund und aufrichtiger Bundesgenosse und unsereBerge, von Kriegern vertheidigt, die mit dun Siege vertrautsind, werden Euch als Bormauern gegen Deutschland undItalien dienen. Um Euretwillen wollen wir uns in Unter-handlungen mit dem Grafen von Savoien einlaffen und ihmunsere Eroberungen unter den Bedingungen zurückgeben, dieEuer Gnaden sür billig erkennen. Ueber die Klagen, die wirwegen des Vergangenen gegen Eure Statthalter und Befehls-haber an der Gränze zu erheben hätten, wollen wir Still-schweigen beobachten, sofern wir die Zusicherung erhalten, daßsolche Angriffe für dis Zukunft unterbleiben. Ja, »och mehr,und das ist mein letztes und wichtigstes Anerbieten, wir wol-len dreitausend unserer jungen Leute Eurer Hoheit zum Bei-stand in jedem Kriege schicken, den Ihr gegen Ludwig vonFrankreich oder den Kaiser von Deutschland unternehmenmöget. Das ist — ich darf es mit Stolz und in Wahrheitsagen — ein ganz anderer Schlag Leute, als der Auswurfvon Deutschland und Italien, die sich zu Haufen von Mieth-truppen bilden. Und wenn der Himmel Cure Hoheit zu An-nahme unseres Erbietens bestimmt, so werdet Ihr in EuremHeere eine Schaar haben, die ihr Leben auf dem Schlacht-