ful,r der edle a/te Man» mit feuchte» Augen fort und ließsich auf ei» Knie nieder," wird mich nicht von persönlicherDemüthigung abhc. lten. wenn der Friede, der segensreiche,der für Gott so am icnehm und für Menschen so unschätzbarist — in Gefahr stehl, gebrochen zu werden."
Die ganze Versa; nmlung und der Herzog selbst warengerührt von der erhübe »en Weise, mit der der wackere, alteMann eine Kniebeugung' machte, welche augenscheinlich wederdurch Furcht noch Niedriz tkeit hervorgerufen wurde.
„Steht auf. Herr," > agte Karl; „wenn wir etwa« gesagthaben, was Eure persönliche Empfindlichkeit rege machenkönnte, so nehmen wir es e den so öffentlich zurück, als wires ausgesprochen und sind b ereil, Euch als einen wohlmei-nenden Gesandten anzuhören. "
„Ich danke Euch dafür, m ein edler Herr; und ich werdediesen Tag für einen glücklichen halten, wenn ich Worts findenkann, die der zu verfechtenden Sr>che würdig sind. Ei» Blatt,das in Euer Gnaden Hände gekornmen ist, enthält eine Auf-zählung der zahlreichen Beschwerde,», welche wir von SeitenEurer Beamten und von Romont, Graf von Savoien, EuremVerbündeten und Rathgeber erlitten. Dieser hat dabei, wiewir zu vermuthe» berechtigt sind, ainter dem Schutz EurerHoheit gehandelt. Was den Grafen Romont betrifft, so hater bereits empfunden, mit wem er zu thu» hat; aber wirhaben noch keine Maßregeln ergriffen, um die Beleidigungen,die Beschimpfungen, die Störungen unseres Handels an denenzu rächen, die sich Eurer Gewalt bedient haben, um unsereLandsleute auf ihren Reisen festzunehmen, unsere Maaren zurauben, sie in s Gefängniß zu werfen und sogar in einigenFällen hiuzurichten. In Bezug auf Len Streit zu La Ferettekann ich blos von dem Zeugniß geben, was ich gesehen habe.