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dummen, dreisten, jungen Manne zu antworten, der, wieer sagte, den Zweck der Rede Seiner Hoheit so völlig miß-verstanden habe.
Karl fühlte sich vielleicht in diesem Augenblick zu sehrvom Zorn erregt, um eine» ruhigen Bescheid zu fassen; erlegte sich in seinen Staatssesscl zurück, und gestattete mitungeduldigem und zornigem Nicken seinem Kanzler zu reden.
„Junger Mann," sprach der hohe Staatsbeamte, „Ihrhabt die Meinung des hohen und mächtigen Fürsten, vordem Ihr steht, schlecht aufgefaßt. Welches auch die gesetz-lichen Rechte von Oesterreich über die aufgestandenen Ort-schaften sein mögen, welche das Joch des Herrn ihres Ge-burtslandes abgeschüttelt haben, wir sind nicht berufen, diesenGegenstand zu erörtern. Burgund verlangt Auskunft darüber,warum Ihr, da Ihr doch in der Eigenschaft friedlicher Bot-schafter in Angelegenheiten, die Eure eigene» Gemeinheitenund die Rechte der Unterthanen des Herzogs betreffen, hier-hergekommen seid, warum Ihr trotz dem in unserem fried-lichen Lande Krieg erregt, eine Festung erstürmt, die Be-satzung derselbe» niedergehauen und einen edlen Ritter, ihrenBefehlshaber zum Tode gebracht habt? — .Alle diese Hand-lungen stehen im Widerspruch mit dem Völkerrecht und ver-dienen völlig die Strafe, mit welcher Ihr bedroht wordenseid, ich hoffe aber, unser gnädiger Fürst werde sie Eucherlassen, wenn Ihr einen zureichenden Grund für dies!? schänd-liche Frechheit anführet, Euch zur Unterwerfung unter denWillen Seiner Hoheit erbietet, und für solch' großes Unrechtgenügenden Ersatz leistet."
„Ihr seid ein Priester, ehrwürdiger Herr?" antworteteRudolph Donnerhügel gegen den Kanzler von Burgund ge-wendet. Wenli es einen Soldaten in dieser Versammlung