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„Wie Ihr wollt," antwortetete der Herzog von Burgund.
„Ein Priester, ein Edelmann und ein freier Bürger,"fuh rder Geistliche, noch immer kniend, fort, „werden zu EuerHoheit der Reihe nach reden. Denn, obgleich wir, gepriesensei der Gott, der Brüder einträchtig bei einander wohnenheißt! in unserer Antwort übereinstimmen, so könnte doch je-der Stand besondere Gründe für die allgemeine Ansicht auf-zuführen haben."
„Wir wollen Euch einzeln anhören," sagte Karl, indemer den Hut aufsetze und sich nachlässig auf seinen Sitz lehnte.Zugleich bewiesen alle in dem Ausschuß oder unter den Zu-schauern ihr Recht auf Gleichstellung mit ihrem Fürsten da-durch, daß sie sich wieder mit ihren Baretten bedeckten. DieWolke von wallende» Federbüschen gab der Versammlungneue Anmuth und Würde.
Als der Herzog seinen Sitz eingenommen, standen dieAbgeordneten von den Knien auf, der >chwarze Mönch vonder Sankt Paulskirche trat abermals vorwärts und redeteihn folgendermaßen an: —
„Gnädiger Herr Herzog, Eure getreue und ergebeneGeistlichkeit hat in Erwägung gezogen, wornach Eurem Volkeeine Steuer aufgelegt werden soll, um Euch in den Standzu setzen, die vereinigten Canlone in den Alpen zu bekriegen.Der Krieg, mein Lehensherr, scheint Eurer Geistlichkeit unge-recht und unmenschlich von Seiten Eurer Hoheit; sie kannsich nickt der Hoffnung überlassen, Gott werde diejenigen seg-nen, welche die Waffen darin trage, und ist daher genöthigt,den Vorschlag Eurer Hoheit zurückzuweisen."
DeS Herzogs Augen hefteten sich mit finsterem Ausdruckauf den Ueberbringer einer so unschmackhaften Botschaft. Erschüttelte den Kopf mit einem der stolzen und drohenden Blicke,