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nem Herzog und diesen kleinlichen, ober ränkevollen Seelenzu entscheiden Hut, die unserer Macht entgegentreten wollen/'
Der Kanzler verbeugte sich ernsthaft und begab sich aufseinen Sitz, und der englische Graf bemerkte, daß die meistenMitglieder der Versammlung, diejenigen ausgenommen, welcheden Herzog im Gesicht waren, ibren Nachbarn Bemerkungenzuflusterten, und daß diese mit halbem Nicken, mit Achsel-zucken oder Kopfschütteln ausgenommen wurden, wie manes bei Leuten sieht, die etwas verhandeln, über was eineErklärung mit Gefahr verbunden ist. Jetzt führte der Herolddes goldenen Vließes, der den Ceremonienmeister machte,einen aus zwölf Mitgliedern bestehenden Ausschuß der Ständein den Saal. Es waren vier aus jedem Stande und siewurden angeküudigt als bevollmächtigt, die Antwort ihrerVersammlung an den Herzog von Burgund zu überbringen.
Beim Eintritt der Abgeordneten in den Saal erhob sichKarl, altem Brauche gemäß, vom Throne, nahm das miteinem großen Federbusch geschmückte Barett ab und sprach:„Heil und Willkommen unseren guten Unterthanen aus denStaaten von Burgund!" Der ganze zahlreiche Hanfe derHofleute erhob sich ebenfalls und entblößte in derselbenWeise die Häupter. Die Ständemitglieder ließen sich hieraufauf ein Knie nieder. Dabei befanden sich die vier Geistlichen,unter denen Orford den schwarzen Priester von der SanktPaulskirche erkannte, dem Herzog am nächsten, die Edeln knie-ten hinter ihnen und die Bürger zuletzt von allen.
° „Edler Herzog," sprach der Priester ron der St. Pauls-kirche, „beliebt es Euch, die Antwort Eurer guten und ge-treuen Stände von Burgund von einem Mitglied anzuhören,das für alle spricht oder von drei Männern, aus denen jederdie Ansicht der Körperschaft ausspricht, der er angehört?"