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Vließe heraus, welchen sein Vater gestiftet hatte, und dessenSchützer und Haupt Karl selber war. Mehrere seiner Höflingetrugen die nämliche Kleidung und zeigten nebst ihrem Ge-folge so viel Glanz und Reichthum, daß sie die allgemeineBehauptung rechtfertigten, der Burgundische Hof sei der präch-tigste in der ganzen Christenheit. Die Beamten seines Haushaltsstanden alle an ihrem Platze, ebenso auch die Wappenherolderind ihre Gehilfen in malerischen und reichen Gewändern.Ihre Tracht nahm sich sonderbar aus neben dem Kirchenan-zug der hohen Geistlichkeit und Ritter und Krvnvasallen, diesich in ihren Rüstungen ausgestellt hatten. Unter den letzte-teren, die nach der Verschiedenheit ihres Dienstes verschiedent-lich gekleidet waren, ritt Orford im Gewände eines Privat-manns, das weder so einfach war, daß es neben solcher Prachtnicht am Platze gewesen wäre, »och so reich, um besondereAufmerksamkeit zu erregen. Er ritt neben Colvin und seinegroße kräftige Gestalt, seine scharf ausgesprochenen Züge bil-deten einen schroffen Gegensatz zu dem groben, fast gemeinenAussehen und dem derben, drallen Aeusseren des Glücks-soldaten.
Den feierlichen Zug schloß eine Leibwache von zweihun-dert Büchsenschützen, eine Art von Soldaten, die damals ge-rade aufkamen und eben so viele berittene Reisige; und sozog der Herzog und seine Begleitung aus dem Lager gegenDijon, in diesen Zeiten die Hauptstadt von ganz Burgund.
Die Stadt war wohl versehen mit Mauern und Gräben,welche ein kleiner Fluß, die Ouche nebst einem Bache, Suzvngenannt, mit Wasser versorgte. Die vier Thore mit den ge-hörigen Brückenköpfen, Außenwerke» und Zugbrücken entspra-chen nahezu den vier Himmelsgegenden und »erstatteten LenZutritt in die Stadt. Die Zahl der Thürme, die hoch über