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„Noch ein Wort, mein Sohn," sagte sein Vater undflüsterte ihm ins Ohr wie er sich vom Pferde herunterbeugte„wenn du einen Brief von mir erhältst, fo halte dich nichtfür völlig vertraut mit seinem Inhalt, bis du das Papiergegen das Feuer gehalten."
Arthur nickte und gab dem älteren Reisigen ein Zeichen,voraus zu reiten. Hierauf ließen alle ihren Pferden den Zügelund so zogen sie in scharfem Schritt durch das Lager, nach-dem der Jüngling seinem Vater und Colvin nochmals zumAbschied zugewunken.
Der Graf blieb in Gedanken versunken sieben und folgteseinem Sohne mit den Augen in eine Art Träumerei, dieerst aufhörte, als Colvin sagte, „ich wundere mich nicht, gnä-diger Herr, daß Euer Sohn Euch so viel Unruhe einfloßt; erist ein wackerer, junger Mann und verdient eines VatersSorge; denn die Zeit, in der wir leben, ist falsch und blutig."
„Ich nehme Gott und die heilige Jungfrau zu Zeugen,"erwiederte der Graf; „wenn ich bekümmert bin, so bin ich esnicht blos meines eigenen Hauses wegen; — wenn ich besorgtbin, so bin ich es nicht allein nm meines Sohnes willen; aberes ist schmerzlich, in einer so gefährlichen Sache das Letzteauf's Spiel zu setzen. Nun, welche Befehle bringt Ihr mirvom Herzog?"
„Seine Gnaden, versetzte Colvin, „wird nach dem Früh-stück auSreiten. Er sendet Euch hier einige Kleider, die, wennsie auch nicht Eurem Rang gemäß sind, doch besser für Euchpassen, als die, welche Ihr wirklich traget. Er wünscht, daßIhr Euer Jncvgniio als ein englischer Kaufmann von Be-deutung beibehaltct und Euch an den Zug anschließet, der ih»zu Pferd nach Dijon begleiten wird. Er soll dort eine Ant-wort der burgundischen Landstände aus die ihrer Prüfung vor-