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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Pah!" versetzte der Herzog.Du siehst die Gefahrfür wirklich vorhanden an und doch kann nichts gewisser sein,als daß mein Vetier von Frankreich der letzte gewesen wäre,mich vor dem Anschlag zu warnen, wenn ihm solch' ein An-erbieten gemacht worden wäre. Nein, er kennt den Werth,den ich auf Campo-Baffo's Dienste lege und hat die Anklagegeschmiedet, um mir ihn zu entziehen."

Und doch, gnädiger Herr," entgegnete der englischeGraf;wenn Ihr meinem Rathe folgen wollt, so lasset Eureerprobte Eisenrüstung nicht ohne Noth oder aus Ungeduldzu Hause, und reitet nicht ohne eine gute Bedeckung Eurertreuen Wallonen aus."

Still, Mann, du würdest mit der brennenden Sonneund dem funkelnden Eisen einen Rostbraten aus einem Un-glücklichen, wie ich, machen, der immer von einem hitzigenFieber verzehrt wird. Aber ich werde vorsichtig sein, obgleichich jetzt Spaß treibe und du, junger Mann, kannst meineBase, Margarethe von Anjou versichern, daß ich ihre Ange-legenheiten als meine eigenen ansehen werde. Erinnere dich,daß die Geheimnisse der Fürsten gefährliche Geschenke sind,wenn es Lenen an Verschwiegenheit fehlt, denen sie vertrautwerden; daß sie aber das Glück derer begründen, welche sietreu bewahren. Du sollst den Beweis davon sehen, wenndu mir die Abdankungsurkunde von Air mitbringst, von wel-cher dein Vater mit dir gesprochen. Gute Nacht guteNacht!"

Er verließ das Gemach.

Du hast so eben," sagte der Graf von Orford zu sei-nem Sohne,Las Bild dieses außerordentlichen Fürsten vonseinem eigenen Pinsel gesehen. Es ist leicht, seinen Ehrgeizzu erregen und den Durst nach Macht, aber fast unmöglich,