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benachrichtet, was irgendwo Unrechtes vorkommt. Seine An-sichten sind so übereinstimmend mit meinen eigenen, daß ichhn kaum dazu bringen kann, sich über etwas auSznlaffen,was er besser versteht, wenn es in irgend welcher Hinsichtvon meiner Meinung abweichk. Denkt Euch hierzu ein edlesAeußere, Anstand, Lustigkeit, Geschicklichkeit in allen Kriegs-übungeii und in de» zarten Künsten des Friedens — und Ihrhabt Campo-Baffo. Ist das nicht ein Edelstein für einenFürsten?"
„Die Stoffe, aus denen man einen Günstling macht,"antwortete der Graf von Orford; „aber etwas weniger ge-eignel für einen getreuen Ratbgeber."
„Was. du mißtrauischer Narr," sagte der Herzog, „mußich dir mein innerstes Geheimniß über diesen Campo-Baffoeröffnen? Gibt eS nur dieses Mittel, um dich von dem ein-gebildeten Argwohn zu heilen, zu dem dich dein neuesGewerbe als herumzichender Kaufmann so geneigt gemachthat?"
„Wenn mich Eure Hoheit mit ihrem Vertrauen beehrt,"erwiederte der Graf von Orford, „so kann ich blvS sagen,daß meine Treue demselben entsprechen wird."
„Wisse denn, du ungläubiger Mensch, daß mein guterFreund und Binder Ludwig von Frankreich mir insgeheimdurch keine geringere Person als seinen berühmten Barbier,Olivier den Teufel, Nachricht davon gegeben hat, Campo-Dasso habe sich für eine gewisse Summe erboten, mich lebendoder kokt in seine Hände zu liefern. — Du zitierst?"
„Wnklich, wenn ich an Euer Hoheit Gewohnheit denke,seicht bewaffnet und mit geringer Begleitung auszureiten, umzu rekognoeciren und die Außenpvsten zu besichtigen, wieseicht könnte da ein verratherifchcr Plan ausgeführt werden?"