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18 (1851) Anna von Geierstein
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was kann ich thun, da ich keine Gelegenheit finden kann, inmeinem Datei lande auf's N ue die Waffen zu trage»? Ichhoffe manchmal, es werde dem Himmel gefallen, in unseremlieben England die guten Bürgerkriege wieder zu entzünden,wo es immer ein ehrliches Gefecht gab und man von Verrathnichts wußte."

Orf-id gab seinem Wirth zu verstehen, es sei eine Mög-lichkeit vorhanden, daß sein frommer Wunsch im Vaterlandeund in Ausübung seines Geschäfts zu leben und zu sterbenin Erfüllung gehen könnte. Hierauf bat er ihn, auf näch-steil Morgen früh einen Paß und ein Geleite für seinen Sohnzu verschaffe», den er augenblicklich nach Air, dem Aufenthaltdes Königs Renö schicken müsse.

Was!" rief Calvin,will mein junger Graf von Orfordeinen Grad an dem Minnehof erwerben, denn in KönigNeno's Hauptstadt beschäftigt man sich mit nichts als mitLiebe und Dichtkunst?"

Ich trachte nicht nach solcher Auszeichnung für ihn,mein guter Wirth." antwortete O.rsord;aber Königin Mar-garethe ist bei ihrem Vater und es ist nicht mehr als schick-lich, daß ihr der junge Mann die Hand küßt."

Ich verstehe," sagte der alte Lancastrier;ich glaube,obgleich der Winter vor der Thüre ist, könnte doch die rotheRose im Frühling blühen."

Er ließ hierauf dem Grafen von Orford in den Theildes Zeltes eintreten, welchen er bewohnen sollte, und worinsich auch ein Lager für Arthur befand. Ihr Wirth, wie manCalvin wohl nennen konnte, versicherte sie, ehe er sich ent-fernte, daß bei Tagesanbruch Pferde und zuverlässige Dienerbereit sein würden, den jungen Mann nach Air zu geleiten.