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18 (1851) Anna von Geierstein
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Veränderung in Eurem Heere. Ich kenne die Banner dermeisten alten Häuser in Burgund. Wie kvmmt's, daß ichso wenige daron in des Herzogs Lager sehe? Ich sehe Fahnenund Fähnlein und Standarten; aber die Wappen darauf findselbst mir unbekannt, der ich doch so viele Jahre mit demfranzösischen und flandrischen Adel in Verbindung gestandenhabe."

Mein edler Graf von Obford," antwortete der Offizier;eS steht einem Mann, der in des Herzogs Solde steht,schlecht an, das Betragen desselben zu tadeln; aber SeineHoheit vertraut, wie es mir scheint, seit einiger Zeit mehrden in der Fremde angeworbenen Söldnern als sein.» eigenenUnterthanen und Anhängern. Er halt es für besser, großeHaufe» von deutschen und italienischen Mietbtruppen in Soll»zu nehmen, als ssch auf die R lter und Knappen zu verlassen,die durch Eid und Lchenstreue an ihn gebunden sind. Ernimmt seine Zuflucht zu seine» eigenen Unterthanen, blos umdie Geldsummen von ihnen zu bekommen, die er für seineSöldner braucht. Die Deutschen sind ehrliche Burschen, solang sie ordentlich bezahlt werden; aber der Himmel bewahreMich vor deS Herzogs italienischen Banden und ihrem An-führer Camp».Basso, welcher blos auf einen Preis wartet,der ihm groß genug scheint, um Seine Hoheit wie ein Schaafan's Messer zu liefern "

Den't I r so übel von ihm?" fragte der Graf.

So schlimm, daß ich glaube," versetzte Cvlvin,esgibt keine Art von Verrätberei, die der Kopf ersinnen unÄder Arm ausführen kann, zu welcher seine Seele und seineHand nicht bereit wären. ES ist schmerzlich, gnädiger Herr,für einen ehrlichen Engländer wie ich, in einem Heere zudienen, in welchem solche Verräther den Befehl führen. Aber