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Mahl, an welchem sein Sohn bereits Theil genommen, wurdedem Grafen von Cvlvi'n angeboten und dieser unterließ nicht,durch Lehre und Beispiel den guten burgunder zu empfehlen,dessen sich der Herr des Landes selbst z» enthalten gezwun-gen war.
„Seine Gnaden zeigt sich hierin als Herr über seine Lei-denschaft," sagte Tolvin. „Denn, leise und unter Freundenzu reden, er ist zu hitzig um den Sporn ertragen zu können,welchen diese Herzstärkung dem Blute einlegt und beschränktsich daher klüglich auf solche Getränke, die sein natürlichesFeuer eher abkühlen als entflammen."
„Ich habe es bemerkt," versetzte der lancastrische Edel-mann. „Als ich den,edel» Herzog zuerst kennen lernte, erwar damals noch Graf von Charolois, war er, obgleich immerfeurig genug, ruhig im Vergleich mit der Heftigkeit, die erjetzt bei dem geringsten Widerspruch an den Tag legt. Dasist die Folge ununterbrochenen Glücks. Er hat sich durcheigenen Muth und die Gunst der Umstände, aus der unsicherenStellung eines lehr»- und zinspflichtigen Fürsten auf gleicheHöhe mit den mächtigsten Fürsten Europa's erhoben und sicheine unabhängige Gewalt geschaffen. Aber ich hoffe, daß dieZüge von Edelmuth, welche die Handlungen der Willkührund Laune sonst ausgleichen, nicht seltener geworden sind alssie ehemals waren."
„Ich kann mit vollem Recht sagen, daß dies nicht derFall ist," erwiederte der Glückssoldat, der Edelmuth in dimengeren Sinn von Freigebigkeit nahm. „Der Herzog ist einedler Herr und seine Hand immer offen."
„Ich hoffe, seine Güte werde sich besonders gegen Män-ner zeigen, die so treu und standhaft in ihrem Dienste sind,als Ihr, Tolvin, immer gewesen seid. Aber ich sehe eine
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