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zur Seite? Und warum hätten sich meine Truppen der festenPlätze in Lothringen bemächtigt und Len bettelhaften Vaude-mont vor sich Hergetrieben, der die Unverschämtheit hat, esals sein Erbe anzusprechen? Ja, mein Freund, die Ver-größerung Burgunds ist eine Aufgabe und für diese ist derHerzog dieses schönen Landes zu kämpfen gehalten, so langer einen Fuß in den Steigbügel sehen kann."
„Aber glaubt Ihr nicht," sprach der englische Graf, „daEuer Gnaden mir erlaubt, frei und mit dem Vorrecht einesalten Bekannten zu sprechen, glaubt Ihr nicht, daß auf derKarte Eure Besitzungen, die so gut abgerundet sind an dersüdlichen Gränze, sich etwas findet, waS für einen Königpon Burgund vortheilhafter eingerichtet werden könnte?"
„Ich kann nicht errathen, wo Ihr hinaus wollet," er-wiederte der Herzog. Er blickte dabei auf eine Karte desHerzogthums und seiner anderen Besitzungen, auf welche derEngländer seine Aufmerksamkeit gelenkt und wandte dannsein großes scharfes Auge auf das Gesicht des verbanntenGrafen.
„Ich wollte sagen," versetzte dieser, „daß es für einenso mächtigen Fürsten, als Euer Gnaden, keine so sichereGränze gibt, als das Meer. Da ist die Provence, welchezwischen Euch und dem Mittelmeer liegt; die Provence mitihren prächtigen Häfen, ihren fruchtbaren Kornfeldern undWeingärten. Wäre es nicht passend, sie der Karte EuresFürstenthnms einzuverleiben und so mit der einen Hand dasMittelmeer zu berühren, während die andere auf der Küstevon Flandern ruht."
„Die Provence, sagt Ihr?" entgegnete der Herzog eifrig.„Was, Mann, ich träume von nichts, als der Provence.Keine Orange kann ich riechen/ ohne daß ste mich an ihre