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mit einem Wort, die ersten unter den Verräther», die ichnickt nennen möchte, als wenn meine Flüche sie von der Erdevertilgen könnten."
„Und — ich zittere das zu fragen," fuhr der Graf fort— „rüstet sich der Herzog von Burgund, gemeinschaftlicheSache mit den Dörfischen gegen König Ludwig von Frankreichzu machen?"
„Meinen Nachrichten zufolge," versetzte die Königin,„und sie sind eben so geheim als sicher und werden noch über-dies durch das allgemeine Gerücht bestätigt — nein, meinguter Orford, nein!"
„Dafür seien die Heiligen gepriesen!" erwiederte Orford.„Eduard von Dorf — ich lasse auch einem Feind Gerechtig-keit wiederfahren — ist ein kühner und unerschrockener Feld-herr — aber er ist weder Eduard der dritte, noch der helden-müthige schwarze Prinz — noch der fünfte Heinrich von Lan-caster, unter dem ich meine Sporen errang und dessen Hausemich schon der Gedanke an seinen Ruhm treu erhalten hätte,wenn mir auch der geschworene Eid erlaubt haben würde, aneinen Abfall zu denken. Lasset Eduard mit Ludwig Kriegführen, ohne Burgunds Hilfe, auf die er gezählt hat. Ludwigist gewiß kein Held, aber ein vorsichtiger und geschickter Ge-neral und in diesem staatsklugen Jahrhundert vielleicht furcht-barer als Karl der Große, wenn er, umgeben von Rolandund allen seinen Rittern, noch einmal die Oriflamme wehenlassen könnte. Ludwig wird keine Schlachten wagen, wie diebei Crecy, Poitiers oder Agincourt. Mit tausend Lanzen ausdem Hennegau und zwanzigtausend Thalern von Burgund,können wir Eduard IV. England abgewinnen, während er ineinen langwierigen Krieg zu Wiedereroberung der Provinzen