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18 (1851) Anna von Geierstein
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Normandie und Guienne verwickelt ist. Aber was macht derHerzog von Burgund gegenwärtig?"

Er bedroht Deutschland, und seine Truppen durchziehenLothringen, dessen erste Städte und Festen er besetzt hält;"antwortete Margarethe.Wo ist Ferrand von Vaudemont?ein muthiger und unternehmender Jüngling, wie man sagt,der rechtliche Ansprüche auf Lothringen macht und ste vonseiner Mutter, Jolantha von Anjou, Eurer Gnaden Schwe-ster, herleitet?"

Entflohen," versetzte die Königin,nach Deutschlandoder Italien."

Burgund kann sich vor ihm in Acht nehmen," sagte dererfahrene Graf;wenn der seines Erbes beraubte junge Mannin Deutschland Genossen findet oder Verbündete unter denkühnen Schweizern, dürste Karl von Burgund in ihm einenfurchtbareren Feind finden, als er erwartet.

Wir find für den Augenblick blos durch den Herzog starkund wenn er seine Kräfte in eiteln und unnützen Anstrengun-gen erschöpft, ach, dann verschwinden unsere Hoffnungen mitseiner Macht, wenn er auch den entschiedenen Willen hätte,uns beizustehen. Meine Freunde in England find enstchlvssen,ohne Leute und Geld von Burgund sich nicht zu rühren."

Das ist ein Grund zur Furcht, aber nickt der drin-gendste;" erwiederte Margarethe.Ich fürchte weit mehr dieStaatsklugheit Ludwigs. Er hat, sofern mich meine Spionenickt gröblich getäuscht haben, Eduard schon heimlich denFrieden, einen Waffenstillstand für sieben Jahre und eine be-trächtliche Summe anzeboten, um England dem Hause Dortzu sichern."

Es kann nicht sein," ries Oxford.Jeder Engländeran der Spitze einer Armee, wie sie Eduard jetzt befehligt,

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