Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
33
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Fährt er aber fort, sich mit oder ohne Veranlassung seinemausschweifenden Zorn zu überlassen, so wird er sich wahr,scheinlich in einen Streit mit den armen aber unerschrockenenSchweizern verwickeln; er wird dann in einen gefährlichenKampf gerathen, in welchem er nichts zu gewinnen hoffenkan» und sich den ernsthaftesten Verlusten aussetzt."

Gewiß," versetzte dis Königin,wird er sich nicht demThronranber Eduard in dem Augenblick anvertrauen, in wel-chem dieser den deutlichsten Beweis seiner Verrätherei liefert."

Wie so, gnädige Frau?" fragte Orford.Die Nach-richten auf die Ihr anspielet, haben mich nicht erreicht."

Wie, mein Herr? bin ich die erste, die Euch sagt, daßEduard von Dort das Meer mit einem Heere überschrittenhat, wie eS der berühmte Heinrich V., mein Schwiegervater,kaum je aus Frankreich nach Italien überführte?"

Fcb hatte gehört," sagte Orford,daß man solches er-wartete, und sah voraus, daß der Erfolg davon unserer Sacheungünstig sein würde."

Eduard ist angekvmmen," erwiederte Margarethe,undder Verräther und Törvnränber hat Ludwig von Frankreicheine Ausforderung geschickt und die Krone dieses Landes alsihm rechtlich zugehörend verlangt, eine Krone, die aufdem Haupte meines unglücklichen Gemahls saß, da er nochein Kmd war in der Wiege."

Es ist also entschieden die Engländer sind in Frank-reich!" antwortete Orford im Tone der lebhaftesten Unruhe.Und wen bringt Eduard mit zu diesem Zug?"

Alle, alle die bittersten Feinde unseres Hauses und un-serer Sache Len falschen, verrätherischen, ehrlosen Georg,den er Herzog von Clarence heißt, den Blutsäufer Richard den ausschweifenden Hastings Howard StanleyAnna v. Geierstein ui. Z