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wünsche Flüche werde»; sie kann Dich blos betrachten unddir Glück wünschen, du mögest bald und völlig zu Grunde ge-hen. Ich, ich bin der unheilvolle Giftbaum gewesen, dessenEinfluß alle die schönen Pflanzen zerstört hat, welche nebenund um mich wuchsen. Ich habe Tod über Jedermann ge-bracht und kann ihn selber nicht finden!"
,,Edle, königliche Herrin!" antwortete der alte Engländer;„laßt Enern fürstlichen Muth, mit dem Ihr so Ungeheueresertragen, nicht jetzt ermatten, da Alles vorüber ist und wirwenigstens Hoffnung habe», daß glücklichere Zeiten für Euchund England heran kömmen."
„Für England, für mich, edler Oxford!" sagte die trost-lose, verwittwete Königin — wenn mich die Sonne morgenwieder auf dem Throne von England sehen könnte, wer wolltemir zurückgeben, was ich verloren? Ich spreche nicht vonNeichthum oder Macht — sie gelten nichts in der Wage —ich spreche nicht von der Menge edler Freunde, die bei mei-ner und der Meinigcn Vertheidigung gefallen sind — vonden Somerset, Percy, Stafford, Clifford — sie haben einenrühmlichen Platz in den Jahrbüchern ihres Vaterlandes gefun-den — ich spreche nicht von meinem Gemahl, er ist aus einemleidenden Heiligen auf Erden ein Heiliger im Himmel ge-worden — aber, o Oxford! mein Sohn, mein Eduard! —Ist es mir möglich, auf diesen Jüngling zu blicken, ohne michzu erinnern, daß deine Gräfin und ich in der nämlichen Nachtzwei schönen Knaben das Leben gaben? Wie oft suchten wir ihrkünftiges Geschick vorher zu bestimmen und uns zu überreden,daß dieselbe Constellation, welche bei ihrer Geburt gewaltet,einen günstigen und wohlthätigen Einfluß auf ihr ganzes Le-ben haben würde, bis sie im Stande wären, eine reiche Erntevon Ehre und Glück einzusammeln! Dein Arthur lebt, aber