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„Weg, du deutscher Weinschlauch! — Weg, du ewigerSaufbruder! — Habt Ihr je von einem ordentlichen Mädchengehört, das vor dem Mittagessen Wein trank?"
„So werdet Ihr auch seinen wunderbaren Einfluß nichterfahren." sagte der Deutsche; „geht und nähret Euer spöt-tisches Wesen mit saurem Most oder Csstg-Molken."
Nachdem sich die Reisenden ein paar Augenblicke Zeitzur Erfrischung genommen, bestiegen sie wieder ihre Pferdeund zogen mit solcher Eile weiter, daß sse lang vor Mittagbei der stark befestigten Stadt Kehl anlangtcn, die Straßburggegenüber am östlichen User des Rheins liegt.
Die Alterlhumsforscher mögen entscheiden, ob die Rei-senden von Kehl nach Straßburg auf der berühmten Schiff-brücke kamen, welche gegenwärtig die Verbindung über denFluß unterhält oder ob sse den Fluß auf irgend eine andereArt überschritten. Genug, ihre Ueberfahrt ging glücklich vonStatten und sse landeten auf der anderen Seite. Sei esnun, daß das Fräulein fürchtete, Arthur möchte de» Auftragvergessen, den sie ihm gegeben und demzufolge sse sich hiertrennen sollten, sei es, daß sse ihm im Augenblick des Schei-dens noch einige Worte sagen zu können hoffte, — sie nä-herte sich, ehe sie wieder zu Pferde stieg, dem jungen Eng-länder, der nur zu gut errieth, was sie ihm noch sagenwürde.
„Junger Fremder," sprach sie, „ich muß jetzt Abschiedvon Euch nehmen. Erlaubt mir aber, Euch zuerst zu fragen,ob Ihr wißt, wo Ihr Euer» Vater zu suchen habt?"
„In einer Herberge, zum fliegenden Hirsch geschildert,"antwortete Arthur niedergeschlagen; „wo sie aber in der gro-ßen Statt liegt, weiß ich nicht?"
„Kennt Ihr den Ort, Jtel Schreckemvald?"