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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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das Morgenlicht Keller, wurde er gewahr, daß ma» ihnen dieFüße sorgfältig mit Wolle umwickelt hatte. Es war etwasSonderbares, die kleine Truppe den Fclsenpfad herunter kom-men zu sehen, welcher vom Schloß in die Ebene führte undLoch nichts von dem Geräusch zu hören, welches wir als un-zertrennlich von den Bewegungen der Pferde anzufehen ge-wohnt sind. Der Mangel desselben schien dem Reiterzug einseltsames und fast überirdisches Aussehen zu geben.

Auf diese Art legte» sie den gewundenen Pfad vom Arn-heimer Schloß in das dabei liegende Dorf zurück. Dieseslag nach der Sitte der Zeiten des Lehenwesens der Burg sonahe, daß seine Einwohner auf einen Ruf ihres Herrn augen-blicklich zu seiner Vertheidigung herbeizueilen vermochten. Indiesem Augenblick war es aber von ganz verschiedene» Ein-wohnern besetzt, nämlich von den aufgestandenen Söldnerndes Rheingrafen. Als der Zug von Arnheim sich dem Dorf-eingang näherte, gab Schreckenwald ein Zeichen und seineLeute machten augenblicklich Halt. Dann ritt er selbst vonArthur begleitet vorwärts, um zu recognoSciren und beiderückten mit der größten Umsicht vor. Das tiefste Schweigenherrschte in den verödeten Straßen. Hie und da ließ sich einSöldner sehen, der als Schildwache aufgestellt zu sein schien;alle aber lagen in festem Schlaf.

Die viehischen Meuterer!" sagte Schreckenwald;sie hal-ten sauber Wache und ich wollte ihnen einen schönen Weckerabgeben, müßte ich nicht vor allem Anderen jene eigensinnigeDirne beschützen. Halt du hier, Fremder, während ich zurückreite und sie herbeibringe es ist keine Gefahr dabei."

Schreckenwald verließ Arthur bei diesen Worten. Dieserhatte, allein in der Straße eines mit Banditen angefülltenDorfs, obgleich sic für den Augenblick schliefen, keinen Grund,