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18 (1851) Anna von Geierstein
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sich für vollkommen sicher zu halten. Einige Strophen einesTrinkliedes, die ein Betrunkener im Schlaf wiederholte, oderdas Knurren eines Dorfhundes konnte für hundert wüste Ge-sellen ein Zeichen werden, sich mit einem Male um ihn zuerheben. Aber nach zwei oder drei Minuten traf der geräusch-lose Zug mit Jtel Schreckenwald an der Spitze wieder mit ihmzusammen und folgte dem Führer mit der größten Behutsam-keit, damit kein Lärm entstände. Alles ging glücklich bis siean's andere Ende des Dorfes gelangte». Obgleich der Bären-häuter, der hier auf dem Posten stand, eben so betrunken war,als seine dieustthuenden Kameraden, war doch ein großerZottelhund, der neben ihm lag, wachsamer. Als die kleineTruppe herankam, stieß das Thier ein furchtbares Geschreiaus, mit dem man hätte die Siebenschläfer') erwecken kön-nen und das wirklich seinen Herrn aus dem Schlaf aufstörte.Der Soldat ergriff seinen Karabiner und gab Feuer, ohnezu wissen, auf was und warum. Die Kugel traf indessenArthur's Pferd, und als das Thier zusammen stürzte, ranntedie Schildwache vorwärts, um den Reiter zu tödten oder ge-fangen zu nehmen.

Vorwärts, vorwärts, ihr Männer von Arnheim! sorgt

Die Anspielung auf die Siebenschläfer kommt bei W. Scotthäufig vor. Es ist das eine christliche Legende, die sich in dem wunder-lichem Morgcnlande zugctragen hat. Unter der Regierung des Deciusflohen junge Leute aus Ephesus, um der Verfolgung zu entgehen, ineine Höhle und schliefen darin verschiedene Lahre. Ein Hund war ih-nen gefolgt und sagte zu ihnen, als sie ihn sortjagen wollten:Ichha'e diejenigen gerne, welche Gott lieb hat; schlafet, ich werde Euchbewachen." Der Hund ist jetzt mit Bileams Esel in MahomedsParadies. Der Uebers.