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„Und warum wählt Ihr vorzugsweise Straßburg zumZufluchtsort?"
„Weil ich denke, wir werden dort Euer Gnaden Vater,den edeln Grafen Albert von Geierstein, finden."
„Das ist gut," sagte das Fräulein. — „Auch Jbr, HerrPhilipson, habt, mein' ich, davon gesprochen, Ihr wollet SuchStraßburg zuwenden. Wenn es Euch rett ist, so könntetIhr den Schutz meiner Bedeckung bis in diese Stadt benutzen,wo ihr Euren Vater zu treffen erwartet."
Man wird wohl glauben, daß Arthur herzlich gerne ineinen Vorschlag willigte, der ihr Zusammenbleiben verlängernmußte und ihm, wie ihm seine lebhafte Einbildungskraft zu-flüsterte, auf einer mit Gefahren besäeten Straße Gelegen-heit zu einem wichtigen Dienst verschaffen konnte.
Jtel Schreckenwald wollte Vorstellungen machen.
„Fräulein! — Fräulein!" — sagte er mit einigen Zei-chen der Ungeduld.
„Gönnt Euch nur Athem und nehmt Euch Zeit, Schrek-kenwald," sagte Anna, „dann werdet Ihr Euch eher deutlichund mit geziemender Achtung ausdrücken können."
Der ungeduldige Lehensmann murmelte einen Fluch zwi-schen den Zähnen und gab mit erzwungener Höflichkeit zurAntwort, — „Erlaubt mir, Euch darauf aufmerksam zu ma-chen, wie unsere Lage verlangt, daß wir nur an Euch alleinzu denken haben. Wir werden unser nicht zu viele zur Ver-theidigung sein, und ich kann keinem Fremden erlauben, mituns zu reisen."
„Wenn," sagte Arthur, „ich glaubte, daß ich dem Rück-zug dieser Dame hinderlich oder schädlich wäre, so würdenichts auf der Welt, Herr Stallmeister, mich zur Annahmeihres Anerbietens vermögen. Aber ich bin weder ein Kind