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auch seine Sache sein möge — ich bi» ein Ritter, der Sohnund Erbe eines Grafen, Lessen Name in England und Frank-reich bekannt ist und überall, wo die Tapferkeit eine Gel-tung hat."
„Ach!" sagte sie matt, ich habe nur zu lange vermuthet,was Ihr mir jetzt saget. — Steht auf, ich bitte, steht auf!"
„Nickt ehe Ihr mich angehört," antwortete der Jünglingund ergriff eine ihrer Hände. Sie zitterte, doch mühte siesich nicht, ihm dieselbe zu entziehen. — „Höret mich," sagteer mit der Begeisterung der ersten Liebe, wenn sie die Hin-dernisse besiegt hat, welche ihr die Furchtsamkeit und das Miß-trauen gegen sich selbst entgegenstellt. — „Mein Vater undich sind — wie ich gestehe — mit einer sehr gefährlichenSendung beauftragt, deren Erfolg höchst ungewiß ist. Ihrwerdet bald erfahren, ob sie einen guten oder schlimmen Aus-gang genommen. Gelingt sie, so sollt Ihr von mir untermeinem wahren Namen sprechen hören — falle ich, so darf— so kann — ja so heische ich eine Thräne von Anna vonGeierstein. Wenn ich davon komme, so habe ich noch einPferd, eine Lanze und ein Schwert, und Ihr sollt Rühmli-ches von dem hören, den Ihr dreimal aus drohender Gefahrgerettet."
„Steht auf — steht auf!" wiederholte das Mädchen,deren Thränen zu strömen begannen. Sie fielen auf dasHaupt und Gesicht ihres Geliebten, während sie ihn aufzu-heben bemüht war. „Ich habe genug gekört — auf mehr zuhorchen wäre Wahnsinn, für Euch wie für mich."
„Nur noch ein einzig Wort;" fügte der Jüngling hinzu;„so lange Arthur ein Herz hat, schlägt es für Euch; so lange