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ab und wünsche mir Glück, daß ich Euch einen Rath habegeben können, der Euch nützlich war."
„Aber mein Vater?" fragte Arthur.
„Ich habe allen Grund zu hoffen, daß er wohl und ge-sund ist," antwortete das junge Fräulein. „Andere als ichwünschten ihn sowohl als Euch zu schützen — der junge Sig-mund vor allen. — Und nun mein Freund, da diese Geheim-nisse aufgeklärt sind, ist es Zeit, daß wir scheiden und zwarfür immer."
„Scheiden! — und für immer!" wiederholte der Jüng-ling mit einer Stimme, wie ein sterbendes Echo.
„Es ist unser Schicksal," sagte das Mädchen. „Ich be-rufe mich auf Euch, ob eS nicht Eure Pflicht ist — ich sage,es ist die meinige. Ihr werdet mit Tagesgraue» nach Straß-burg abreisen, — und — und — wir werden uns nimmerwieder sehen."
„Mit einer Gluth der Leidenschaft, die er nicht zurück-halten konnte, warf sich Arthur Philipson zu den Füßen deSMädchens, deren stockende Stimme deutlich die Gefühle ge-zeigt hatte, welche ste bewegten. Sie sah fick um nach Känn-chen, aber Kännchen war in diesem entscheidenden Augenblickverschwunden; und ihre Gebieterin war vielleicht eine oderzwei Secunden nicht ungehalten über ihre Abwesenheit.
„Steht auf, sagte sie, „Arthur — steht auf. Ihr dürftEuch nickt Empfindungen hingeben, die für Euch und michverderblich werden könnten."
„Hört mich Fräulein, ehe ich Euch Lebewohl sage, undfür immer — man hört einen Verbrecher an, wie schlimmUnna v. Geierstein i>. 16