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18 (1851) Anna von Geierstein
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daß ich viel an sonst etwas hätte denken sollen. Wie großwar meine Ueberraschung, als ich gegen meine Erwartung anEigmunds Statt Euch als Wache auf der Brücke fand. Ichfrage Euch nicht, was Ihr Euch für Gedanken gemacht?"

Ich war ein Narr," erwiederte Arthur,ein dreifacherNarr. Wäre ich etwas anderes gewesen, so würde ich michEuch zur Begleitung angeboten haben. Mein Schwert"

Ich würde Euern Schutz nicht angenommen haben,"sagte Anna ruhig.Der Zweck meines Gangs mußte nachallen Beziehungen geheim bleiben. Ich fand meinen Vater eine Zusammenkunft zwischen ihm und Rudolph Donner-Hügel hatte Statt gefunden und veranlaßte ihn, seinen Planzu ändern und mich noch dieselbe Nacht mit sich fort zu neh-men. Ich vereinigte mich mit ihm früh Morgens und Känn-chen spielte eine Zeitlang unter den Schweizer» meine Rollefort. Mein Vater wünschte, Laß Niemand erführe, wannoder mit wem ich meinen Oheim und seine Begleiter ver-lassen. Ich brauche Euch kaum zu erinnern, Laß ich Euch inEurem Gefängniß besucht habe."

Ihr habt mir das Leben gerettet," rief der Jüngling,mir die Freiheit zurückgegeben."

Fraget mich nicht nach der Ursache meines Schweigens.Ich handelte damals nach den Befehlen Anderer, nicht nacheigenem Willen. Man begünstigte Eure Flucht, um eine Ver-bindung zwischen Len Schweizern außerhalb der Veste undund den Soldnern in derselben zu bewirken. Nach dem Auf-ruhr von La Ferette erfuhr ich von Sigmund Biedermann,daß ein Haufe Banditen Euern Vater und Euch verfolgen,um Euch zu plündern. Mein Vater hatte mich mit LenMitteln versehen, Anna von Geierstein in ein deutsches Mäd-chen von Stande zu verwandeln. Ich reis'te auf der Stelle