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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Opal betrifft, so habe ich sagen Horen, daß er seinen Glanzin diesem Augenblick verlor, aber man versichert, das sei eineEigenthümlichkeit dieses kostbaren Edelsteins, wenn irgendwelches Gift mit ihm in Berührung kommt. Ein Theil desZwists mit der Baronesse Steinfeld kam daher, daß dieseDame behauptete, die Perserin habe kein Recht, den Steinzu tragen, welchen einer meiner Ahnen in der Scblacht demSultan von Trebisonde abgenommen. Alle Liese Umstände ha-ben sich in der Ueberlieferung vermischt, und die Thatsachensind ein Feenmährchen geworden."

Aber Ihr habt nichts gesagt von, von-" fiel Arthur

Philipson ein.

Von was?" fragte die Wirthin.

Bon Eurer Erscheinung in einer der letzten Nächte."

Ist es möglich," sagte sie, daß ein Mann von gesundemVerstaut, ein Engländer, die Erklärung nicht zu errathen ver-mag, die ich ihm, obgleich vielleicht nicht ganz deutlich, gebenkann? Mein Vater hat, wie Zhr wißt, eine wichtige Rollein einem unruhigen Lande gespielt und sich den Haß vielermächtigen Männer zugezvgen. Er ist daher genöthigt, seineBewegungen im Geheimen zu machen und sich der Beobach-tung nicht ohne Noth auszusetzen. Ueberdieß war er geneigt,mit seinem Bruder, dem Landammann, zusammenzutreffen undließ mir deshalb bei unserem Eintritt in Deutschland sagen,daß ich beim ersten Zeichen, das ich erhalten würde, michgefaßt halten sollte, mit ihm zusammenzukommen. Das Zei-chen sollte ein kleines Cruzissr von Bronze sein, das meinerarmen Mutter gehört hatte. Zn meinem Zimmer zu Grafs-lust fand ich das Zeichen mit einem Briefe meines Vaters,der mir einen geheimen Weg anzeigte, um zu ihm zu gelan-gen, wie sie solchen Orten eigen sind. Der Gang sah zwar aus.