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„Sie sind mir weniger natürlich, als du zn glauben scheinst,"sagte das hochgeborene Mädchen; „aber ich fühle den Zwangmehr auf dem Rasen und unter freiem Himmel, als wenn ichihn innerhalb der Mauern eines Zimmers erdulde."
„Ja, das ist wahr — der Tanz," meinte Hannchen, „dasist etwas, um was es Einem wohl leid sein darf."
„Ich bin am bekümmertsten darüber, Hannchen, daß icheigentlich nicht sagen kann, ob ich Recht oder Unrecht thue,wenn ich den jungen Mann sehe, obgleich es zum letztenmalgeschehen muß. Wenn mein Vater käme? — Wenn JtelSchreckenwald zurückkehrte?" —
„Euer Vater ist zu tief in einen seiner dunkeln und ge-heimnißoollen Plane verwickelt;" sagte die schwatzhafte Schwei-zerin; „er ist auf den Brocken gepflogen, wo die Heren ihrenSabbath feiern, oder auf einer Jagdparthie mit dem wildenJäger."
„Pfui Hannchen, wie unterstehst du dich, so von meinemVater zu sprechen?"
„Ich kenne ihn persönlich sehr wenig," entgegnete dieDirne, „und Ihr wißt nicht viel mehr von ihm. Und warumsollte falsch sein, was alle Leute für wahr ansgeben?
„Was sagen sie, du Närrin?"
„Daß der Graf ein Hexenmeister — daß Eure Groß-mutter ein Irrwisch gewesen und der alte Jtel Schreckenwaldein eingefleischter Teufel sei. Am letzten ist etwas Wahres,wie es nun auch mit den klebrigen stehen möge."
„Wo ist er?"
„Er ist hinuntergegangen, die Nacht im Dorfe zuzubrin-gen, zu sehen, wie des Nheingrafen Leute einquartirt werdenund sie in einiger Ordnung zu halten, wenn das möglich ist,