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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Geierstein zurück und haltet Alles bereit, um Euern Oheimbei seiner Rückkehr ordentlich zu empfangen. Auf diese Artwürde eine schlichte SchweizerLirne den Roman einer deut-schen Baronesse zu Ende führen"-

Und ihrem Vater das Herz brechen," sagte das Fräu-lein mit einem Seufzer.

Es ist zäher als Ihr wißt," entgegnete Hannchen;nachdem er so lange fern von Euch gelebt, wird es ihm beiweitem leichter werden, Eurer für den Rest seines Lebens zuentbehren, als Ihr trotz Eurer neugebackenen Begriffe vonRang und Verhältnissen seine auf Ehren und Reichthümerabzielenden Plane werdet ertragen können. Er wird Euchzum Weibe eines erlauchten Grafen zu machen suchen, wieHagenbach, dessen erbauliches Ende wir erst vor Kurzem mitangesehen haben, daß alle Raubritter an den Ufern des Rheinshätten ein Beispiel daran nehmen können."

Dein Plan taugt nichts, Mädchen; das ist der kindischeTraum eines Mädchens, das vom Leben nie mehr kennengelernt, als was man ihr auf ihrem Melkstuhl vorerzählthat. Bedenk', daß mein Oheim die strengsten Ansichten überden Gehorsam der Kinder hegt, und daß ich mir seine guteMeinung vernichtete, wenn ich meines Vaters Willen zuwider-handelte. Warum bin ich sonst hier? warum hat er seinerVormundschaft entsagt? und warum bin ich gezwungen, dieGewohnheiten aufzugeben, die ich liebe und die Sitten undBräuche eines Volks anzunehmen, die mir fremd und darumunangenehm stnd?"

Euer Oheim," antwortete Hannchen mit Festigkeit,istLandammanu im Kanton Unterwalden; er achtet die Freiheitdesselben und ist der geschworene Beschützer seiner Gesetze.Wenn Ihr, eine angenommene Tochter der Eidgenossenschaft,