Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
217
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Ihr, so viel ich verstehe, Vermögen bezeichnet, Aber Phi-lipsons Bitter ist der freigebigste Mann von der Welt undwird seinem Sohn gewiß so viel Zechinen geben, daß er einenBauerhof i» den Bergen gehörig ausstatten kann, Da habtIhr das Brennholz für die Mübe es abzuhauen und derBoden kostet Euch nichts als die Bebauung, denn Ihr habtgewiß Ansprüche auf einen Theil des Gebiets von Geiersteinund Euer Oheim wird Euch mit Freuden in den Besitz des-selben einsetzen, Ihr seid im Stande, die Milcherei zu ver-walten, Arthur kan» schießen, jagen, fischen, pflügen, hackenund erndten."

Anna von Geierstein schüttelte den Kopf, als hegte siestarke Zweifel an ihres Liebhabers Geschicklichkeit in den letz-ten der aufgezählten Vollkommenheiten,

Nun, so 'kann er es lernen/' sagte Hannchen;undIhr werdet blos Las erste Jahr oder so etwas schlimmerdaran sein. Ueberdies wird ihm Sigmund Biedermann gernhelfen und er ist ein wahres Pferd an der Arbeit; und ichkenne noch einen, der ein Freund"-

Von dir selber ist, wollt' ich wetten," meinte die jungeBaronesse.

Allerdings, es ist mein armer Freund, Martin Spren-ger; und ich werde nie ein so falsches Herz haben, um meinenSchatz zu verläugnen."

Gut, gut, aber worauf soll das Alles am Ende hin-auslaufen?" fragte die Baronesse ungeduldig.

Nach meiner Meinung, auf etwas ganz Einfaches;"versetzte Hannchen.Es gibt Priester und Gebetbücher imUmkreis einer Meile geht hinunter zu Eurem Liebhaberund sprecht ihm Eure Gedanken aus oder höret die seinigenan; vereinigt die Hände, geht ruhig als Mann und Frau nach