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theil sorgfältig unterhalten und der Kaiser hatte, obgleich eskeine Besatzung aufnehmen durste, für Herstellung desselbengesorgt, als es in seine Hände gekommen. Die Gerüchte,welche darüber umliefen, hielten die Leute ab, im Umkreisder gefürchteten Mauern zu übernachten; aber das^Schloßwurde regelmäßig von Zeit zu Zeit durch Jemand untersucht,der von der kaiserlichen Kanzlei hierzu beauftragt war. DieNutznießung des Gebiets um das Schloß herum gab diesemBeamten eine treffliche Schadloshaltung für seine Bemühungund jetzt schien es, hatte die junge Baronneffe Arnheim eineZuflucht in den verlassenen Thürmen ihrer Ahnen gefunden.
Hannchen ließ dem jungen Reisenden keine Zeit, dieEinzelnheiten am Aeußcren des Schlosses zu besichtigen odereine Erklärung der Bilder und Aufschriften zu suchen, die inorientalischer Weise gearbeitet und mit denen die Außenseitebedeckt war. Sie drückten auf verschiedene Arten und mehroder weniger deutlich die Anhänglichkeit der Bauherrn andie mvrgenländische Weisheit aus. Ehe er aber mehr alseinen allgemeinen Ueberblick sich hatte verschaffen können, riefihn die Stimme der Schweizerin an einem Winkelnder Mauer,wo diese etwas vorsprang. Von diesem Vorsprung aus gingein langes Brett über einen trockenen jGraben und eS standauch mit einem Fenster in Verbindung, in welchem sich Hann-chen zeigte.
„Ihr habt schon vergessen, was Ihr in der Schweiz ge-lernt." sagte sie, als sie wahrnahm, daß Arthur mit einigerFurcht daran ging, die unsichere Nothbrücke zu überschreiten.
Der Gedanke, daß Anna, ihre Gebieterin, dieselbe Be-merkung machen konnte, gab dem jungen Reisenden die nöthigeKaltblütigkeit zurück. Er ging über das Brett hin mit der-selben Ruhe, welche er bei der weit furchtbareren Brücke in
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