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18 (1851) Anna von Geierstein
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ihn Heruntergelaffen, als ihn zwei Männer, die hier wartetenbis das Geschäft vorüber war, von beiden Seiten ergriffen.Sie hinderten ,'h >. mit Gewalt am Aufspringen, wie er esvorgehabt, warfen ihm eine Schlinge um die Arme und mach-ten ihn eben so gut zum Gefangenen, wie wenn er noch inden Verließen von La Ferette gewesen wäre. Er war dahergezwungen, sich ruhig zu verhalten und das Ende des furcht-baren Abentheuers abzuwarten. Geknebelt wie er war, ver-mochte er blos den Kopf von einer Seite zur anderen zuwenden und mit Freuden sah er zuletzt Lichter erglänzen, diesich aber in weiter Entfernung von ihm zeigten.

Die zerstreuten Lichter kamen in unregelmäßiger Art undWeife heran, sie hielten bald eine gerate Linie ein, bald ver-mischten und kreuzte» sie sich und daraus konnte er abnehmen»daß das unterirdische Gewölbe, in welchem sie sich sehen lie-ßen, eine sehr beträchtliche Ausdehnung hatte. Auch ihreAnzahl mehrte sich nach und nach und als sie sich mehr sam-melten, konnte Philipson unterscheiden, daß eS Fackeln warenund daß sie von Männern getragen wurden, die sich inschwarze Mäntel gelullt hatten, wie die Leidtragenden beieinem Leichenbegängniß oder die schwarzen Brüder vom Ordendes heiligen Franz. Ihre Kaputze» trugen sie über die Köpfehcrgezogen um ihre Gesichtszüge zu verdecken. Die Männerschienen eifrig mit sorgfältiger Ausmessung eines Theils desGemachs beschäftigt und wädrend sie diese Arbeit verrichteten,sangen sie Verse in alldeutscher Sprache, welche Phillpsonkaum verstand, von denen aber die hierstehenden für eineNachahmung gelten mögen.