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düng an den Herzog von Burgund, tausend andere Gedanken,welche ihm die Ereignisse der Vergangenheit vor Augen führ-ten oder diejenigen malten, welche die Zukunft im Schovßetrug, strichen über seine Seele hin wie die Wogen eines auf-geregten Meeres und verhinderten allen Schlaf.
Eine Stunde ungefähr mochte er im Belte sein und keinSchlaf hatte noch seine Augen berührt, als er gewähr wurde,daß er mit sammt seinem Bette abwärts stieg, er konnte nichtsagen wohin Er vernahm ein undeutliches Geräusch vonStricken und Rollen, obgleich man alle Vorsicht angewandthatte, um solches zu verhindern, und als er um sich fühlte,erkannte er, daß er und das Bett auf dem er lag, auf einergroßen Fallthüre gestanden hatte, welche man in die Gewölbeoder Gemächer hinablassen konnte, die unten sich befanden.
Philipson blieb nicht frei von Furcht, unter Umständen,die so geeignet waren, solche einzuflößen; denn wie konnte erauf glückliche Beendigung eines Abentheuers hoffen, daS einenso seltsamen Anfang nahm? ber seine Besorgnisse warendie eines festen, besonnenen Mannes, der selbst in der äußer-sten Gefahr die ihn umfing, die Geistesgegenwart nichtverlor.
Es schien, man ließe ihn langsam und vorsichtig hinun-ter und er hielt sich darauf gefaßt, sich auf die Füße zu stellenund sich zu vertheidigen, sobald er sich einmal auf festemGrund befände. Wenn schon von etwas vorgerückten Jahren,besaß er doch noch alle seine Stärke und Beweglichkeit undwenn man ihn nicht mit allzuungleichen Kräften angriff, wieer das eben jetzt zu fürchten allen Grund hatte, so war erim Stande einen furchtbaren Widerstand zu leisten. Manwar indessen seinem Vertheidigungsplan znvvrgekvmmen. Kaumhatte er den Boden des Gewölbes erreicht, in welches man