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18 (1851) Anna von Geierstein
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selben unterdrückten Tone, der im Augenblick eingeführt war;die Frage, ob der würdige Geistliche, der sie verlassen, nichtder Pfarrer von der Sankt Paulskirche in der GränzstadtLa Ferette wäre?

Und wenn Ihr wißt, daß er es ist," antwortete derMönch mit einem Gesicht und Ton, welche bewiesen, daß seinRausch auf einmal vergangen war,warum fragt Ihr mich?"

Weil ich gerne den Zauber kennen lernen möchte," er-wiederte der Kaufmann,welcher so viele lustige Zecher soplötzlich ernsthaft und nüchtern und eine so lärmende Gesell-schaft zu Karthäusern gemacht hat?"

Freund," sagte der Mönch,deine Fragen sehen ganzso aus, als gingen sie ans Dinge, die du recht wohl weißt;aber ich bin keine so dumme Ente, daß ich mich durch's Lo-cken fangen ließe. Wenn du den schwarzen Priester kennst,so kannst Du nicht im Unklaren sein über den Schrecken,welche» seine Gegenwart einflößte, und daß es sicherer wäre,sich in dem heiligen Haus zu Loretto einen plumpen Spaß zuerlaube», denn da, wo er sich sehen läßt."

Bei diesen Worten, und wie wenn er ein weiteres Ge-spräch zu vermeiden gewünscht hätte, zog er sich in einigeEntfernung von Philipson zurück.

In diesem Augenblick erschien der Wirth wieder und be-nahm sich jetzt etwas mehr als zuvor, wie ein anderer Her-bergsvater. Er befahl seinem Kellner Gottfried, der ganzenGesellschaft den Schlaftrunk zu reichen. Dieser bestand ausabgezogenem, m t Gewürzen vermengtem Wasser und war sogut als ihn Philipson selber je gekostet. Johann MengSsprach, während dies geschah, mit elwas mehr Ehrerbietunggegen seine Gäste die Hoffnung aus, daß sie mit seiner Be-