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legte, erkannte Philips»» alsbald seinen letzten Reisegefährten,den schwarzen Mönch von der Sankt Paulskirche.
ES lag in dem Umstande selbst durchaus nichts Ueber-raschendes, den» eS war natürlich, daß ein Wirth, wenn ergleich grob und unverschämt gegen gewöhnliche Gäste sichzeigte, einem Geistlichen Achtung erwies, entweder wegenseines RangS in der Kirche oder wegen seines Rufs in Be-zug auf Frömmigkeit Aber waS Philips»!! überraschend vor-kam, war die Wirkung, welche der Eintritt dieses unerwarte-ten Gastes hervorbrachte. Dieser setzte sich ohne Bedenkenan den obersten Platz am Tische, von welchem Johann MengSden vorbesagten Handelsmann auS Regensburg entthront hatte,obgleich er so viel Eifer für die alten, deutschen Brauche, eineso standbafte und neue Anhänglichkeit an das goldene Bließ undso viel Vorliebe für volle Becher an den Tag gelegt. Der Prie-ster nahm sogleich und ohne Bedenken Besitz von seinem Ehren-platz, nachdem er des WirtheS ungewohnte Artigkeit nachläßigerwiedert. ES schien dies durch seine langen, schwarzen Ge-wänder bewerkstelligt worden zu sein, die an die Stelle desaufgeschlitzten und faltigen RockS seines Vorgängers getreten wa-ren, aber auch durch das kalte, graue Auge, mit welchem erdie Gesellschaft langsam musterte. Dieses glich einigermaßender fabelhaften Gorgone und wenn es auch die, welche daraufblickten, nicht buchstäblich in Stein verwandelte, so lag dochetwas Versteinerndes in dem festen unbeweglichen Blick, mitdem er um sich schaute, als wollte er dem Menschen in derinnersten Seele lesen und von einem zum anderen ging, alswäre jeder, den er sich eben betrachtet, längerer Aufmerksam-keit unwürdig.
Auch an Philipsvn kam diese augenblickliche Prüfung; esmischte sich aber nichts darein, was eine Wiedcrcrkennung